Mario Petuzzi, Winterschlaf

Am Rande eines Dorfes mitten im Nirgendwo hält eine Frau Jahr für Jahr Winterschlaf, um im Frühling und Sommer ihre Träume aufzuschreiben und an zahlende Esoteriker zu „verkaufen“. Ihr Vater agiert dabei als ihr Manager, ihre Zwillinge als ihre Pfleger, wenn sie sich nicht gerade im Wald herumtreiben. Im Laufe der Lektüre erreicht man irgendwann den Punkt, wo man selbst nicht mehr weiß, ob man wach ist oder träumt. (2026 bei Diogenes erschienen, gebunden, 240 Seiten, € 25,70, ISBN 978-3-257-07394-2)