Johanna Sebauer, Popóm

Hendrick Popom ist Ende zwanzig, als er sich selbst zufällig begegnet, nur älter und mit einem accent aigu im Nachnamen. Sein Doppelgänger ist zuerst nicht gerade begeistert davon, von einem Fremden verfolgt zu werden, sieht aber mit der Zeit die Gemeinsamkeiten und freundet sich mit ihm an. Die Ausgangslage des Buches ist dabei weit weniger absurd als die Richtungen, die die Geschichte bis zum Schluss einschlägt, als hätte Johanna Sebauer es sich in den Kopf gesetzt, die Leserin bzw. den Leser bis zur letzten Seite immer wieder zu überraschen. (2026 bei DuMont erschienen, gebunden, 224 Seiten, ISBN 978-3-7558-0079-8)