Juli Zeh, Pony Show

Ungewöhnlich mitgenommen im doppelten Sinn des Wortes beende ich nach nur zwei Lesetagen Juli Zehs 512 Seiten geballte (Gerichts-)Verhandlung dessen, „was wir Liebe nennen“, das „in Wahrheit Begeisterung fürs Existieren (ist)“. Pony Show – was für ein harmloser Titel für das, was da geboten wird – schenkt gleichermaßen tiefe Einblicke ins Prozess- wie ins Verlagswesen, nicht zuletzt aber – „last, but not fucking least“ – in all das, was wir gewohnt sind, Beziehung zu nennen. Große Show und große Empfehlung.

(Unheimlich sorgfältig lektoriert und korrigiert) brandneu im Oktober 2026 mit der ISBN 978-3-630-87865-2 bei Luchterhand im Hardcover um wohlfeile € 25,70.